Entstörelement TS

Das Entstörelement TS fördert insbesondere die Wahrnehmungsfähigkeit der Persönlichkeit. Darauf aufbauend, kann die Verbindung zwischen Persönlichkeit und dem unsterblichen Wesen des Menschen stärker in das Bewusstsein treten. In vielen Fällen wird dieses unsterbliche Wesen als Gewissen (1), innere Stimme, inneres Drängen wahrgenommen.

Okkult betrachtet (also aus Sicht der geistigen Forschung), hat diese Verbindung zum höheren ICH eine reale Grundlage in der menschlichen Organisation. Diese kann mehr oder weniger entwickelt oder auch gestört sein.

Wesentlich drückt sich dies im System der sogenannten Chakren aus, die als Organe des Ätherleibes diesen organisieren und die Grundlage für mannigfaltige Bewusstseinsprozesse bilden.

Die bewusste Verbindung zum höheren ICH beginnt beim Herzchakra. Hier muss zunächst eine bestimmte Qualität an unverdorbenen bzw. geläuterten Lebenskräften (Buddhi) als Grundlage der geistigen Wahr- nehmungskraft anwesend sein. Diese steigt über das Kehlkopf- und das Stirnchakra bis zum Kronenchakra auf, welches im christlichen Okkultismus als achtblättrige (2) Lotusblume bezeichnet wird. Bei diesem Aufstieg werden alle beteiligten Chakren zur Reinigung und Belebung angeregt.

Durch das Entstörelement wird also zunächst besonders der obere Teil des chakrischen Systems mit ordnenden und reinigenden Kräften durchdrungen.

Auf diese Weise wird die Grundlage für eine bewusste, selbstbestimmte und selbstverantwortete Persön- lichkeitsentwicklung gestärkt.

Es bleibt letztlich der Persönlichkeit überlassen, diesen so gewonnenen inneren Freiraum für die eigene seelisch-geistige Entwicklung zu nutzen.

Die persönliche Reaktion auf diese Belebung hängt von einer Reihe individueller Faktoren ab. Sie reichen von einer verbesserten räumlichen Orientierung und erhöhten Klarheit der (Selbst-) Wahrnehmung und Kom- munikation, bis hin zu einer verbesserten seelisch-geistigen Orientierung.

Ein weiterer Aspekt berührt die Tatsache, dass in der achtblättrigen Lotusblume das positive karmische Erbe, sowie das Wissen um die der aktuellen Inkarnation zugrunde liegenden, selbstgewählten Aufgaben bewahrt wird.

Tritt die oben beschriebene Belebung und bewusstseinsmäßige Verbindung zu diesem Chakra ein, so werden die von hier ausgehenden Impulse deutlicher wahrgenommen und können, soweit gewollt, umgesetzt werden. Diese Begegnung mit dem, dem eigenen inneren höheren Wesen entspringenden, reinen Willen, bildet eine wichtige Grundlage für die weiterführende spirituelle Entwicklung. Die Reaktionen auf diese Begegnung reichen von schlichter Freude bis hin zu anfänglichem Erleben einer gewissen Strenge oder gar eines inneren Druckes, der jedoch im weiteren Verlauf einer Vertiefung der seelischen Ruhe weicht.

Der Zugewinn an innerer Ruhe ermöglicht es, dass die individuellen Bedürfnisse und Ziele authentischer wahrgenommen werden.

Aufgrund der vorliegenden Erfahrungsberichte können als mögliche Auswirkung der durch das Entstörelement unterstützten und initiierten Prozesse folgende Punkte benannt werden:

  • Es wirkt Belastungen durch künstliche und natürliche elektromagnetische Störfelder,
    wie sie uns vielfältig umgeben, entgegen.
  • Es trägt zur Stabilisierung und Harmonisierung der individuellen rhythmischen Prozesse bei
    und bringt so Körper und Seele in Einklang mit dem Selbst.
  • Es unterstützt eine Läuterung der inneren und äußeren Wahrnehmung
    und des Willens von unbewussten Einflüssen.
  • Es fördert die Vertiefung der inneren Ruhe und führt so zu einer festeren Verankerung im eigenen Sein,
    sowie zu einer Stärkung der seelischen Wärme und Anteilnahme.

Die durch Aufbau- und Entstörelement ermöglichte Vertiefung des eigenen Wesens (3) verbessert die Voraussetzung für einen Strom heilender spiritueller Kräfte, die über das Scheitelchakra aufgenommen, vertikal durch das chakrische System fließen. Idealerweise werden von diesem Strom nach und nach alle Chakren erfasst und geläutert. Dieser Prozess liegt dem christlichen Ideal der „Fußwaschung“ zugrunde.

Auf dem zunehmend bewussteren Erfassen, Verstehen und Verwirklichen dieses Kräftestromes, beruht die transformierende Kraft des christlichen Okkultismus. Er hat seinen Ursprung im treuesten aller Freunde und Lehrer des Menschen, sowie den ihm in und aus Liebe dienenden geistigen Wesen.

Ein wesentliches Merkmal dieses Kräftestroms ist, dass er mit einer Läuterung und Stärkung der Herz- und Bewusstseinskräfte beginnt. In diesem Prozess spielt das Gewissen als Ausdruck des höheren ICH’s die zentrale Rolle, so dass der Mensch zum freien Gestalter des gesamten Transformationsprozesses wird.