Aufbauelement TA

Die Voraussetzungen für die beschriebene Entfaltung der Individualität werden durch das Aufbauelement verbessert. Es repräsentiert vorzugsweise die nährenden und reinigenden kosmischen Mutterkräfte. Sie schüt- zen, regenerieren und stärken die Lebenskräfte im Menschen.

Die Gesamtorganisation der Lebenskräfte von Menschen, Pflanzen oder Tieren wird in den unterschiedlichsten esoterischen Traditionen als weiterer Körper, der den physischen Körper durchdringt und steuert, beschrieben. Dieser zusätzliche Körper wird in westlichen Traditionen auch als Äther- oder Lebensleib bezeichnet.

Sehr subtil in seiner Organisation ist der Ätherkörper der Träger vielschichtiger Lebens- und Bewusstseins- kräfte und -prozesse. Er bildet die Grundlage unserer Gesundheit, liefert aber auch die Substanz für unsere Vorstellungskraft und Wahrnehmungsfähigkeit. Er trägt unter anderem das Gedächtnis und alles Gewohnheitsmäßige.

Im schützenden und aufbauenden Licht der mit dem Aufbauelement verbundenen geistigen Wesen, wird eine Belebung und Reinigung des Ätherkörpers bewirkt. Hierbei werden die ausgeschiedenen „Schlacken“ nicht einfach in die Welt entlassen, sondern von den helfenden geistigen Kräften aufgenommen und gewandelt.

Die Wahrnehmung dieser Prozesse ist sehr unterschiedlich und hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Besonders bei Persönlichkeiten mit einer stark traumatischen Vergangenheit zeigte sich dieser Reinigungs- prozess unter Umständen begleitet von einem Wiedererinnern längst vergessener, aber prägender Ereignisse.

Dieses Wiedererinnern schafft die Möglichkeit, persönliche Einstellungen und Beschränkungen in einem neuen Licht zu betrachten. Wesentlich ist aber der Zufluss neuer, reiner Seelensubstanz, der eine beschleuni- gte Nachreifung und Stärkung der Persönlichkeit ermöglicht.

Der beschriebene Bewusstseinsprozess kann umso tiefer und nachhaltiger sein, je klarer er erlebt wird. Eine Begleitung durch eine aufmerksame, liebevolle und mit seelischen Veränderungsprozessen vertraute Person kann sehr hilfreich sein. Ebenfalls hilfreich sind zum Beispiel das Führen eines Tagebuches oder meditative sowie künstlerische Betätigungen, die den Blick in die eigene Seele fördern.

Der angesprochene Aspekt berührt die Arbeit mit dem „Schatten“ oder den „Doppelgängern“ und kann mit verschiedenen für diese Arbeit entwickelten Methoden kombiniert werden.

Als besonders wirksame Methode zur Schattenarbeit hat sich für den Schreiber die Methode des „Katathymen Bilderlebens“ erwiesen (1).

Durch die allgemeine Belebung des Äther- oder Lebenskräftekörpers treten eventuell bis dahin verborgene Charaktereigenschaften überraschend klar hervor. Die Persönlichkeit ist dann gefordert, sich ein neues Verhältnis zu den auftauchenden Impulsen zu erarbeiten.

Das Aufbau-Element ist ausgerichtet auf eine Stufe der Bewusstseinsentwicklung, wie diese z.B. in der Offenbarung des Johannes als „Sardes“ geschildert wird. Er wird in der westlich-esoterischen Tradition auch als 5. Nachatlantischer Kulturzeitraum bezeichnet. Dieser Abschnitt in der Menschheitsentwicklung dauert von 1413 bis 3573 n. Chr. Sein Ziel ist die Entwicklung eines Seelenaspektes, der hier als „Bewusstseinsseele“ bezeichnet wird.

Die Bewusstseinsseele ist die Grundlage für eine bewusste, willentliche (Wieder-) Verbindung des Indivi- duums mit der geistigen Welt. Diese Verbindung basiert nicht auf einem Dämpfen oder Ausschalten des Tagesbewusstseins, sondern auf gereinigten Seelenkräften des ätherischen Herzorgans. Das Aufbauelement fördert die Bereitstellung dieser notwendigen ätherischen Kräfte.

Als Ergebnis der beschriebenen Prozesse lässt sich unter anderem festhalten:

  • Eine Stärkung des Wärmeorganismus sowie eine erhöhte Vitalität.
  • Eine Verbesserung des Gedächtnisses und eine Verlebendigung der Vorstellungskraft
    als Grundlage für eine gesunde seelisch-geistige Entwicklung.
  • Eine Steigerung der inneren Ruhe und Gelassenheit.
  • Eine klarere Selbstwahrnehmung. Hierdurch tritt für den Menschen Wesentliches
    deutlicher in das Bewusstsein.
  • Eine Öffnung zum sozialen Umfeld hin.

Bei Personen, die positiv auf das TA-Element reagieren, hat es sich als weitere Vertiefung erwiesen, nach einer Weile (6-8 Wochen) ein zweites TA hinzuzunehmen. Der Prozess wird hierdurch nicht einfach nur vertieft, sondern erhält eine zusätzliche Qualität, die als Stärkung der seelischen Anteilnahme verbunden mit Gleichmut beobachtet wurde.